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Ochsenkopfregion

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau West"

seit 2019

Die oberfränkischen Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach haben sich zum interkommunalen Verband „Ochsenkopf“ zusammengeschlossen. Die Region ist nach dem zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges, dem „Ochsenkopf“, benannt, welcher sich in inmitten der vier Gemeinden befindet. Die Gemeinden sehen sich zunehmend mit strukturellen und demografischen Veränderungen konfrontiert. Die zentrale Herausforderung besteht darin, den Strukturwandel durch die Nutzung vorhandener Potentiale erfolgreich zu bewältigen, um auf diese Weise zukunftsfähige und lebenswerte Gemeinden zu schaffen.

Aus diesem Grund erfolgte bereits im Jahr 2010 die Erstellung eines intergierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für die Ochsenkopfregion. Veränderte Rahmenbedingungen machen nun eine Fortschreibung dessen erforderlich. Dazu zählen u.a. eine gegenüber den Prognosen veränderte Bevölkerungsentwicklung sowie aktualisierte Planungsziele. In den vergangen Jahren haben sich regional und auch bundesweit veränderte gesellschaftliche und politische Gegebenheiten in verschiedenen Themenfeldern, wie Digitalisierung, Nachhaltige Mobilität und Energiewende ergeben, welche auch neue Entwicklungsimpulse für die Ochsenkopfregion bedeuten. Darüber hinaus erfolgte die Implementation neuer regionaler Entwicklungsschwerpunkte, die einer aktuellen Einordnung in die strategische Gesamtausrichtung bedürfen. Seit Mitte 2019 erfolgt daher die Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes. Das Projekt wird durch die Städtebaufördermittel des Freistaats Bayern gefördert.

Im Rahmen der Ersterstellung des ISEKs hat bereits ein breit aufgestellter Beteiligungsprozess stattgefunden, der im Zuge der Fortschreibung mithilfe verschiedener Beteiligungsformate fortgeführt und ergänzt wird. Dazu zählen unter anderem vier kommunale Workshops sowie eine digitale Beteiligungsmöglichkeit. Auf diese Weise kann die Öffentlichkeit kontinuierlich am Planungsprozess beteiligt und über Zwischenstände informiert werden.